Presse
Projekt Stärkung Standortpotenzial Kultur: Veranstaltungsreihe 2010 Reuterkiez (externer Link – öffnet in neuem Fenster)
Aktuell:
► Dokumentation 48 STUNDEN NEUKÖLLN 2010 (pdf-Datei, 0,5 MB)
► Dokumentation Frühlingserwachen 2010 (pdf-Datei, ca. 0,2 MB)
► Pressespiegel Frühlingserwachen 2010 (pdf-Datei, ca. 7 MB)
Presseinfos:
► Presseinfo FRÜHLINGSERWACHEN 2010 (pdf-Datei)
► Presseinfo Frühlings-OPEN-AIR‑ÖFFNUNG (pdf-Datei)
Pressespiegel des Projekts Stärkung Standortpotenzial Kultur: Veranstaltungsreihe 2009 Reuterkiez (ca. 12,5 MB, 70 Seiten)
Auszüge daraus:
► Frühlingserwachen (ca. 3 MB)
► 48 STUNDEN NEUKÖLLN (ca. 4 MB)
► NACHTUNDNEBEL (ca. 2,2 MB)
► Advents-Parcours (ca. 3,8 MB)
jeweils ohne Anspruch auf Vollständigkeit
► Kontakte
B.Z. – Berlins größte Zeitung vom 05.11.2009
Gewalt-Kiez
Massiv über das Leben in Neukölln
von Inna Hemme
»Der Skandal-Rapper Massiv (26) erzählt vom Leben in Berlins härtestem Problemkiez. …«
Berliner Morgenpost vom 05.11.2009
Serie: Wir sind ein Volk – Wir sind Berlin, Teil 34
Zwischen Kollektiven und Kamerunern – Berlin und seine Bäcker
von Jörg Niendorf
»… 1983 übernahm eine Gruppe von West-Berliner Öko‑Überzeugten eine aufgegebene Bäckerei im nördlichen Neukölln, um dort biologisch‑ und politisch korrekt zu backen, so etwas war damals ein gängiger Selbstversuch. Nur wenige hielten dieses kollektive Experiment ohne Hierarchien aber bis heute so durch wie der Mehlwurm-Betrieb. …
… Heute tut sich zum Beispiel wieder vieles im Stadtteil direkt vor der Haustür von Mehlwurm, der Kiez gilt als angesagt. Früher war das schon einmal so. Doch dann, nach 1990, zogen viele weg, im angestammten Viertel selbst, am Landwehrkanal und Hermannplatz, verloren die Bio-Bäcker ihre Kundschaft. …«
Der Tagesspiegel vom 05.11.2009 | Ticket
KUNSTPARCOURS
Nachtundnebel
»Ist Neukölln das neue Kreuzberg? Ganz hat es noch nicht geklappt, doch im Kiez tut sich viel.«
die tageszeitung vom 02.11.2009
Anti-Gentrifizierungs-Demo
Steineschmeißer in Neukölln
Am vergangenen Samstag demonstrierten nur ein paar hundert Menschen in Neukölln gegen Gentrifizierung. Dabei betrifft diese eigentlich alle dort lebenden Bewohner.
von Sam T. Fard
»Dabei ging es thematisch bei der Demo um etwas, das die AnwohnerInnen Neuköllns unmittelbar angeht, nämlich gegen ihre Vertreibung und Bevormundung. Aber sie waren nicht anwesend, die Ansässigen mit den verschiedenen kulturellen Hintergründen, die Ausgebeuteten, die Hartz Ⅳ Empfangenden, die perspektivlosen Jugendlichen, das Prekariat. Dagegen stark vertreten waren junge politisch engagierte Menschen, die auf das alte Phänomen mit neuem Namen aufmerksam geworden sind: die Gentrifizierung.«
die tageszeitung vom 21.10.2009
Ein Pamphlet für Berlin
Komm mal runter, Westdeutschland!
Westdeutschland kümmert sich jetzt mal ganz schnell um sich selbst, und Neukölln bleibt Neukölln. In der aktuellen Debatte um die angeblich so verrottete Hauptstadt ein subjektiver Vorschlag zur Güte.
von Ambros Waibel
»Ja, das hättet ihr Westdeutschen wohl gerne, aber noch ist Neukölln nicht gentrifiziert – und das ist auch gut so. …«
Berliner Zeitung vom 10.10.2009
Neuer Besitzer, neues Glück
Eine Brache in Neukölln wechselt zum wiederholten Mal den Eigentümer
von Melanie Reinsch
»Neukölln kommt in Schwung. Immer neue Cafés, Bars und Geschäfte siedeln sich im Berliner Süden an und zahlreiche Hauptstädter, die aus der überteuerten Stadtmitte fliehen, beziehen hier ihr neues Quartier. …«
Der Tagesspiegel vom 08.10.2009 | Ticket
Nachtflug in der Rakete
von Nadine Lange
»Wer der Gentrifizierung einmal bei der Arbeit zusehen möchte, sollte in den Neuköllner Reuterkiez kommen. Seit etwa zwei Jahren entwickelt er sich von der gesichtslosen Allerweltsgegend zielstrebig in Richtung Hipster-Viertel, das samstagnachts von Mittzwanzigern mit schicken Second‑ Hand-Klamotten bevölkert wird. …«
Berliner Zeitung vom 29.09.2009
WAHL 2009
Nordneukölln – die rote Insel im CDU-Bezirk
Die Linke hat dort ihr bestes West-Berliner Wahlergebnis
von Eva Dorothée Schmid
»… Hauswände sind wild plakatiert mit Zetteln, die für einen antikapitalistischen Kongress werben. Auch Aufkleber, die zu Aktionen für Mumia Abu-Jamal aufrufen, kleben dort und in der Kleingartenanlage „Hand in Hand“ weht eine rote Flagge mit dem Spruch von Che Guevara: „Hasta la victoria siempre“, bis zum immerwährenden Sieg. Der äußerste Norden Neuköllns ist ein linker Kiez. Bei der Bundestagswahl vor vier Jahren war die SPD hier führend, sie erreichte in einzelnen Wahlbezirken über 40 Prozent. Jetzt ist der Kiez noch roter geworden: Mit 28,1 Prozent im Wahlbezirk 117 holte die Linke dort ihr bestes Ergebnis in einem reinen West-Berliner Bezirk. …«
Berliner Zeitung vom 26.09.2009
Neuköllns größte Kreuzung
Die Gegend um den Hermannplatz ist ein Brennpunkt sozialer Probleme. Tatsächlich lebt es sich im Quartier zwischen Karl-Marx-Straße, Hasenheide und Graefekiez aber sehr angenehm
von Tong-Jin Smith
»… „Auch der Reuterkiez zieht an, aber noch ist er eine preiswerte Alternative, ebenso wie das südlich gelegene Quartier zwischen Sonnenallee und Karl-Marx-Straße.“ Von hier sei man mit der U-Bahn immer noch schnell da, wo es hip und cool ist. Dennoch zahle man statt zehn Euro pro Quadratmeter eher die Hälfte –das mache die Ecke für Zuzügler sehr attraktiv. Nicht umsonst heißt es, dass der Bezirk Neukölln im Kommen ist. Vor allem dort, wo er an Kreuzberg grenzt, „wird er zu einem neuen Trendbezirk für junge Leute“, meint Blesing. …«
Berliner Zeitung vom 17.09.2009
Weg von der Ramsch-Meile
Springbrunnen, Bänke und Cafés: Die Karl-Marx-Straße wird in den nächsten 15 Jahren umgebaut
von Stefan Strauss
»… Anwohner fürchten Mieterhöhungen, denn die Bodenpreise werden steigen. Staatssekretärin Dunger-Löper hält diese Befürchtungen für unbegründet. „Eine kurzfristige Steigerung der Mieten sehe ich nicht. Das Geld fließt in den öffentlichen Raum, nicht in den Wohnungsbau.“ …«
Neues Deutschland • Sozialistische Tageszeitung • 14.08.2009
Gentrifiziertes Neukölln?
Sigmar Gude sieht keine Verdrängungstendenzen
Fragen: Anne Britt Arps
»Also gibt es in Neukölln keine Gentrifizierung?
Dass es in einem solchen Quartier immer junge Leute gibt, die wegen der billigen Mieten herkommen, zum wohnen oder um ein kleines Geschäft, ein Atelier oder eine Galerie aufzumachen, das ist auch in Neukölln-Nord so. Aber allein, weil da der eine oder andere Akademiker hinzieht, von Gentrifizierung zu sprechen, finde ich falsch.
Können Sie das erklären?
… Um Verdrängungsprozesse in größerem Umfang anzustoßen, bedarf es einer entsprechend großen Nachfrage und die haben wir gerade in Berlin nicht. Wo sollen die Vielverdiener denn herkommen? Augenblicklich sehe ich das wirklich nur kleinsträumig, an ganz bestimmten Ecken, nicht vergleichbar mit der Entwicklung. … [Sigmar Gude ist Stadtforscher und Gesellschafter des Stadtplanungsbüros TOPOS]«
Der Tagesspiegel vom 13.07.2009
Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer „Niemand wird ins Randgebiet verdrängt“
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer spricht im Interview mit dem Tagesspiegel über Mediaspree, die Diskussion mit den Gegnern und eine sozialverträgliche Entwicklung der Innenstadt.
Das Gespräch führte Ralf Schönball
»In den Innenstadtbezirken verlaufen zwei Entwicklungen parallel: die Aufwertung – ein finanzkräftiges Publikum zieht zu, etwa in Kreuzberg, Mitte oder Prenzlauer Berg. Daneben verarmen aber ganze Bevölkerungsgruppen, deren soziale Verhältnisse immer problematischer werden. Welche Entwicklung macht Ihnen mehr Sorgen?
Nehmen wir zum Beispiel den Kollwitzplatz, ein Sanierungsgebiet. 9000 Menschen lebten dort zur Wendezeit, noch 1995 sind die Menschen weggezogen. Dann wurden 7000 Wohnungen saniert, die Kitas und Schulen, die Parks und die Spielplätze in Ordnung gebracht – und die Mieten sind geblieben, bei durchschnittlich 5,50 Euro pro Quadratmeter. 50 Prozent der Mieter dort zahlen sogar weniger als fünf Euro pro Quadratmeter. Die behutsame Stadterneuerung hat das Gebiet attraktiver gemacht für die, die dort wohnen. So werden wir in Neukölln-Nord und in der Turmstraße in Moabit weiterarbeiten.«
Süddeutsche Zeitung | Redaktionsblog | Reise | 08.07.2009
Berlinsätze, die wir in Zukunft bitte nicht mehr hören wollen
Text: jetzt-redaktion
»…
* Neukölln ist das kommende Kreuzberg, das wiederum Mitte abgelöst hat, das vorher ja ganz klar Prenzlberg war.
…
* Berlin hat halt die idealen Voraussetzungen für Künstler.
…«
Berliner Zeitung vom 20. Juni 2009
Wohnen am Wasser
Kiez mit Wellengang
Auch abseits der Spree hat Berlin interessante Wasserlagen zu bieten –zum Beispiel im lange vernachlässigten Neukölln
von Bernd Lothringer
»Die „[Neu]…köllner“ Euphorie hat die Gebiete südlich der Pannierstraße erreicht und das quasi über Nacht. „Dass sich hier so viel tun könnte, war vor zwei Jahren überhaupt nicht abzusehen“, sagt Richard Orgel von Immosky Berlin. …
Der Ruf der Neuköllner Wasserlandschaft schallt inzwischen bis ins Ausland. „Eigentlich nennt man diesen Abschnitt ja Klein-Istanbul, aber inzwischen könnte man auch Klein-Venedig sagen“, meint Orcun Manyas vom Immobilienring. Seine Kunden sind vor allem Italiener, aber auch vermehrt Spanier oder Engländer: „Die Gegend liegt eben im magischen Dreieck zwischen Kreuzberg, Treptow und Neukölln, das finden Ausländer einfach attraktiv.”«
BAUNETZWOCHE #128 Das Querformat für Architekten, 12.Juni 2009
Special: Was ist hier los? Neukölln!
»Eckkneipen heißen jetzt Szenekneipen, und die Rütlischule wird zur neuen Vorzeige-Bildungslandschaft. Neues aus Berlin-Neukölln.
Die BAUNETZWOCHE #128 – ein kurzer Report über den Berliner Problemkiez Neukölln kurz vor seinen alljährlichen „48 Stunden“, zwischen Image und wahrem Gesicht, zwischen Trends und Problemen, zwischen Kunst und Hartz 4 – und direkt neben Kreuzberg.«
Berliner Zeitung vom 06. Juni 2009
Rütli-Slips und Recycling-Kleider
Modemacher aus dem Reuterkiez haben es geschafft – „Made in Neukölln“ wird zur Marke
von Ina Brzoska
»Mancher befürchtet Miet‑ und Preissteigerungen. Auch jüngere Neuköllner meckern: In Blogs geht die Furcht vor „den Yuppies aus Prenzlauer Berg“ um. …
Tatsächlich öffnen nicht nur neue Kneipen, Bars und kleine Clubs in den leeren Ladengeschäften rund um den Hermannplatz. Immer öfter sieht man junge, hippe Menschen vor Ateliers und Gemeinschaftsbüros. Neben Friedrichshain und Wedding poppt hier der nächste Modekiez auf.«
B.Z. – Berlins größte Zeitung, 22.03.2009
Nennt uns bloß nicht Kreuzkölln
Neue Galerien, Bars, Modeläden. Der alte Reuterkiez boomt. Ein bisschen wie Prenzlauer Berg nach der Wende. Jetzt würden die Neu-Neuköllner aber am liebsten die Zeit anhalten
von Daniel Schalz
»Seit fünf Jahren steigen die Mieten und Preise für Eigentumswohnungen im Reuter-Kiez kräftig (siehe Grafik). „So deutlich ist ein Trend selten zu erkennen“, sagt Reiner Braun vom Immobilien-Forschungsinstitut empirica. „Das ist umso erstaunlicher, als die Berliner Durchschnitts-Mieten bis 2007 gesunken sind.“ Während diese erst jetzt wieder auf dem Stand von 2004 sind, zahlen die Nord-Neuköllner Mieter heute bereits 11,1 Prozent mehr als damals. „Darunter leiden diejenigen, die das Gebiet erst attraktiv gemacht haben“, befürchtet Braun. Wie Ende der 1990er-Jahre dem Prenzlauer Berg und in den vergangenen Jahren Friedrichshain drohe dem Kiez dann das, was Soziologen als Gentrifizierung bezeichnen und was umgangssprachlich Yuppisierung genannt wird: „Die, die das Flair in den Bezirk gebracht haben, müssen wegziehen, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können.”«
Berliner Morgenpost vom 21.03.2009
Der Wochenend-Tipp
Der Charme eines Viertels im Wandel
von Ela Dobrinkat
»Auf der Promenade am Paul-Lincke-Ufer blinzeln Jogger und Liebespaare beim Döner-Picknick glücklich in die Sonne. Die Blattknospen der Weiden schimmern grün. Arbeiter bessern das Häuschen der Reederei Riedel an der Kottbusser Brücke aus: Die Schiffsanlegestelle soll zum Saisonbeginn tipptopp sein.
Die MS Spree-Athen schaukelt bereits auf den Wellen des Landwehrkanals. Unser Spaziergang am Wasser pendelt zwischen Kreuzberg und Neukölln. … Stadtväter und Immobilienmakler wittern eine „Aufwertung“ des Quartiers, doch Alteingesessene befürchten, dass ihr Reuterkiez zum „Trendbezirk“ mit steigenden Mieten und Verdrängung der weniger Betuchten werden könnte.«
Süddeutsche Zeitung Magazin | Der perfekte Plan | Reise | Heft 11⁄2009
Berlin-Neukölln
Aus Berliner Luft, Luft, Luft wird frischer Wind, Wind, Wind: Endlich ist das Viertel die ersten drei Buchstaben seines Namens wert.
von Hanna Engelmeier Illustration: Zsuzsanna Ilijin
»Im Freudentaumel über die Szene-Werdung des letzten Prekariats-Reservats im innersten Ring des Berliner U-Bahnplans ist allerdings leicht zu übersehen, dass es einige Neuköllner Institutionen gibt, die schon seit mehr als dreißig Jahren gegen den schlechten Ruf des Viertels ankämpfen.«
Berliner Morgenpost vom 09.03.2009:
Bundesländer – Die persönlichen Reisetipps der Regierungschefs
von Claudia Ehrenstein
»Neukölln-Nord. Da denkt mancher gleich ‚Problemkiez‘. Aber in Berlin gilt: Dort, wo es schwierig ist, hat die Stadt auch besondere Reize. Das nördliche Neukölln ist derzeit absolut angesagt bei Kreativen, wie auch die vielen neuen Bars, Clubs, Galerien und Boutiquen verraten. Schon schwärmen Kenner von Reuterkiez und Weserstraße als dem „vielleicht nächsten großen Kulturding“ in Berlin. Nichts ist hier fertig oder gar geleckt. Dafür aber authentisch und sehr lebendig. Dienstags und freitags lockt am Maybachufer der Türkenmarkt. Der heißt wirklich so und ist eine der schönsten türkischen Seiten Berlins.« Klaus Wowereit (SPD)
Der Tagesspiegel vom 04.03.2009:
Wohnen in Berlin – Mieten steigen, Einkommen sinken
von Ralf Schönball und Ulrich Zawatka-Gerlach
»Wegen der hohen Mietpreise wandere sogar die „Szene“ ab, die innerstädtische Quartiere so beliebt macht: Die Bewohner ziehen aus dem Samariterviertel und vom Boxhagener Platz, aber auch aus dem Kreuzberger Wrangel‑ oder Graefekiez und der Reichenberger Straße in den Neuköllner Reuterkiez um.«
die tageszeitung vom 04.03.2009
Berliner Wohnungsmarkt – Zuzügler setzen Prenzlauer Berg unter Druck
von Kristina Pezzei
»Für den Reuterkiez zeichnet sich dadurch nach der jahrelangen Dümpelei ein leichter Aufwärtstrend ab. Ob sich langfristig ähnliche Spannungen wie in den Nachbarbezirken entwickeln, ist zumindest nicht auszuschließen. Von Bodelschwingh warnte indes, voreilig Parallelen zu ziehen – einen zweiten Kollwitzplatz werde es in Berlin wohl nicht geben, sagte er.«
die tageszeitung vom 13.02.2009
Neue Studie – Kieze mit geballten Problemen
von Antje Lang-Lendorff
»Im Reuterkiez in Neukölln ist die Arbeitslosigkeit von 17,3 Prozent auf 14 Prozent gesunken, sagte Werwatz. Eine erfreuliche Entwicklung. Aber weil die Lage in den einzelnen Vierteln am Berliner Durchschnitt gemessen wird – der sich verbessert hat –, gehört der Reuterkiez nach wie vor zur schlechtesten Gruppe. „Die Entwicklung dort verlief positiv, aber es gibt immer noch Probleme auf einem hohen Niveau“, erläuterte der Statistiker.«
Berliner Zeitung vom 22.01.2009
Formbares Viertel
Zwischen Gentrifizierung und Gazastreifen: Anderthalb Jahre nach Beginn des Hypes hat sich „[Neu]…kölln“ entwickelt
von Nicholas Brautlecht
»Für manche mag es der Hype sein, der sie nach Neukölln zieht. Doch viele, die man bei einer Tour rund um die Rütli-Schule trifft, begeistert die Dynamik, die hier herrscht. Die Läden, die in den vergangenen Jahren eröffnet haben, sind nicht nur Tankstellen für Partygänger auf dem Weg in die Clubs. Das Unfertige des Kiezes macht kreativ. Das Viertel lässt sich noch formen.«

