kunstreuter | 17. März 2010
Radiofeature zur Gentrification in Nord-Neukölln
Der Traum vom Rand ist ausgeträumt.
Neukölln – Symbolische und reale Aufwertung (Eine Erkundung)
„Der Norden Neuköllns verändert sich rasant. Die Mieten steigen, Kneipen und Cafés eröffnen. Zahlungskräftigeres Publikum zieht her. Damit einher geht auch eine beginnende Verdrängung der bisherigen Bevölkerung. Gentrification, so nennt sich das stadtpolitische Phänomen, …
Um auf diese Situation aufmerksam zu machen hat sich die Avanti-Sozial-AG Ende letzten Sommers in Neukölln umgeschaut und ein Radiofeature produziert, das über die aktuelle Situation aufklären und die wichtigen Akteure benennen will. …“
weitere Informationen und Download unter –> www.avanti-projekt.de/berlin
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Schlagworte: Gentrifizierung, Nord-Neukölln
Klaus Bortoluzzi | 13. März 2010
Für eine Ausstellung in der Galerie R31 werden Arbeiten von bis zu 6 Künstlerinnen und Künstlern gesucht. Die Ausstellung ist zum Kunst‑ und Kulturfestival „48 Stunden Neukölln“ vom 25.–27. Juni 2010 geplant.
Thema: „Wert der Kunst“
Eine komplizierte Sache – die Frage nach der Rolle und dem Wert der Kunst. Mit künstlerischer Arbeit werden Kunst‐Produkte geschaffen, aber auch die verschiedensten kreativen Dienstleistungen erbracht. Der Umfang dieser künstlerischen Leistungen ist der Öffentlichkeit kaum bekannt. Niemand kann sagen, inwieweit die Kunst in Neukölln auch ökonomisch relevant ist.
Bereits im November 2009 wurde in einer Ausstellung der „Wert der Kunst“ künstlerisch beleuchtet. Die Ausstellung „Kunst ist Mehrwert!” in der Galerie R31 begleitete die wissenschaftliche Studie „Wert der Kunst“ im Reuterkiez, die demnächst der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Die beteiligten Künstlerinnen setzten sich auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema auseinander. Entstanden sind unter anderem Zeichnungen, Objekte, Akustisches, Installationen und ein Spiel „rund um Beruf und Berufung, Alltag und Durchhalten“.
Gesucht werden Kunstwerke, die sich mit der Thematik auseinander setzen. Dies kann Kunst zum hören oder zum sehen sein, oder auch Kunst, an der die Besucher aktiv teilnehmen können.
Bewerbung: bis 14.04.2010, mit Foto + Werkbeschreibung, per Email an R31@suchtkunst.de (Ein Ausstellungshonorar kann leider nicht gezahlt werden). Kontakt: Klaus Bortoluzzi und Denise S. Puri, Galerie R31, Reuterstr. 31, 12047 Berlin.
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Schlagworte: 48 Stunden Neukölln, Galerie R31, Wert der Kunst
kunstreuter | 11. März 2010
blue-i-berlin widmet den ganzen Mai 2010
Marlene Dietrich und lädt Künstler, Designer, Schauspieler und Musiker in den Salon Sehnsucht, die mit ihrer Arbeit im Rahmen von Ausstellungen und Veranstaltungen an dieser Hommage teilnehmen wollen.
Für begleitende Lesungen und Ausstellungen freuen wir uns auf die Teilnahme von Freunden und Sammlern.
Uwe N. Framenau
blue-i-berlin im Salon Sehnsucht
Hobrechtstraße 59, 12047 Berlin
Infos und Kontakt unter –> www.blue-i-berlin.de
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Schlagworte: Salon Sehnsucht
kunstreuter | 10. März 2010
In den letzten Monaten ist es vermehrt zu neonazistischen Angriffen im Süd-Osten Berlins gekommen. Scheiben sind gesplittert, Plakate gefetzt und faschistische Parolen gesprüht! In der Nacht von Montag zu Dienstag (8./9.3.2010) kam es erneut zu mehreren Naziattacken auf linke/alternative Läden in Kreuzberg und Nordneukölln.
Die Kampagne „Kein Ort für Nazis“ ruft für den 20. März zu einem „Langen Tag gegen Nazis“ auf. Der Erlös geht an die Betroffenen zur Rückerstattung der Sachschäden und in die Kampagne selbst.
Gemeinsam mit unseren Nachbar_Innen wollen wir Gesicht zeigen und den Nazis klarmachen, dass wir ihnen keinen Kiez überlassen werden.
Im Rahmen dieses Tages finden am 20.03.10 folgende Veranstaltungen statt:
• Antifaschistischer Stadtrundgang durch Neukölln
• Diskussion zu Antifaschismus in Neukölln
• Anti-Nazi-Ralley
• Themenabend: Der Kapp-Putsch
• Filme gegen Nazis
• antifa_fetisch_soli_cocktailtresen_ohne_vokü
• Mojito-Special und electro Beats
• Antifa swings!
• Anti-Nazi-Cartoon-Ausstellung
• Kaffeetrinken, Vokü und Bar
Infos und Programm unter –> www.neukölln-gegen-nazis.de
Kategorie: Allgemeines, Veranstaltungshinweise |
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Schlagworte: Kein Ort für Nazis, Nord-Neukölln
Klaus Bortoluzzi | 24. Februar 2010

Erinnerungen an vergangene Tage, kurze Momente und weit Zurückliegendes. Ergeben Erinnerungen unterschiedlicher Menschen eine gemeinsame Geschichte oder ein ganzes Bild?
In der Galerie R31 entsteht ein Raum im Raum, der angefüllt ist mit Bruchstücken und Auszügen von Erinnerungen unterschiedlicher Herkunft. Wir arbeiten mit Bildern, Textfragmenten und Allem, was Sie uns zu diesem Thema vorgeben möchten. Die eingehenden Erinnerungsstücke werden von uns gesammelt und fließen in eine raumgreifende Gemeinschaftszeichnung ein.
Konkret: Wir interessieren uns für Fotos, Briefe, Texte, Geschichten, Begriffe oder Dinge aus Ihrer Vergangenheit und fügen alles Gesammelte zu einem neuen Ganzen zusammen. Sie können uns Ihre Vorgaben (Texte, Fotos) per e-mail (info@treuka.de) zu senden oder geben Sie Ihre Beiträge in der Galerie R31 ab.
Wichtig: Bitte geben Sie an, ob das von Ihnen eingereichte Material nach der Ausstellung an Sie zurück gehen soll!
Wir danken für Ihre Beteiligung.
Ausstellung 10.04. – 01.05.2010//Eröffnung am 09.04. um 19 Uhr
in der Galerie R31, Reuterstr. 31, 12047 Berlin
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Schlagworte: Galerie R31
Klaus Bortoluzzi | 24. Februar 2010
Die Bedeutung des Begriffs „Nacht und Nebel“ ist seit Mitte des letzten Jahrunderts vor allem durch den so genannten Nacht-und-Nebel-Erlass geprägt, der mit den Nürnberger Prozessen gegen die NS-Kriegsverbrecher und durch den gleichnamigen Film von Alain Resnais (Originaltitel: Nuit et brouillard) bekannt geworden ist. So schien der Titel der Veranstaltung „NachtUndNebel“ seit Jahren umstritten, auch wenn die Diskussion darum kaum öffentlich geführt wurde. Stellt sich die Frage, ob die Künstler und Neuköllner, die sich jährlich an „NachtUndNebel“ beteiligen und die vielen Besucher des jährlichen Events der deutschen Geschichte gegenüber einfach gleichgültig sind. Sind wir alle tatsächlich so wenig politisch, dass es notwendig ist sich in einer Stellungnahme vom Nationalsozialismus zu distanzieren? – Nutzen wir also die Gelegenheit zu einer offenen und kritischen Diskussion über die deutsche Geschichte und über unseren Umgang damit. Angesichts der jüngsten Neonazi‑ Übergriffe in Neukölln (siehe Tagesspiegel vom 20.12.2009 und vom 27.01.2010) erscheint die politische und künstlerische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinen Folgen dringend notwendig.
Eine Stellungnahme des Schillerpalais e. Ⅴ. zur Namensgebung der Veranstaltung „NachtUndNebel“ als pdf-Datei.
Kategorie: Allgemeines, Events/ Festivals |
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Schlagworte: Nacht und Nebel