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Kunst und Kultur im Reuterkiez

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Klaus Bortoluzzi | 24. Februar 2010

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Erinnerungen an vergangene Tage, kurze Momente und weit Zurückliegendes. Ergeben Erinnerungen unterschiedlicher Menschen eine gemeinsame Geschichte oder ein ganzes Bild?
In der Galerie R31 entsteht ein Raum im Raum, der angefüllt ist mit Bruchstücken und Auszügen von Erinnerungen unterschiedlicher Herkunft. Wir arbeiten mit Bildern, Textfragmenten und Allem, was Sie uns zu diesem Thema vorgeben möchten. Die eingehenden Erinnerungsstücke werden von uns gesammelt und fließen in eine raumgreifende Gemeinschaftszeichnung ein.
Konkret: Wir interessieren uns für Fotos, Briefe, Texte, Geschichten, Begriffe oder Dinge aus Ihrer Vergangenheit und fügen alles Gesammelte zu einem neuen Ganzen zusammen. Sie können uns Ihre Vorgaben (Texte, Fotos) per e-mail (info@treuka.de) zu senden oder geben Sie Ihre Beiträge in der Galerie R31 ab.
Wichtig: Bitte geben Sie an, ob das von Ihnen eingereichte Material nach der Ausstellung an Sie zurück gehen soll!

Wir danken für Ihre Beteiligung.

Ausstellung 10.04. – 01.05.2010//Eröffnung am 09.04. um 19 Uhr
in der Galerie R31, Reuterstr. 31, 12047 Berlin

Neuköllner Geschichte Ⅱ

Klaus Bortoluzzi | 24. Februar 2010

Die Bedeutung des Begriffs „Nacht und Nebel“ ist seit Mitte des letzten Jahrunderts vor allem durch den so genannten Nacht-und-Nebel-Erlass geprägt, der mit den Nürnberger Prozessen gegen die NS-Kriegsverbrecher und durch den gleichnamigen Film von Alain Resnais (Originaltitel: Nuit et brouillard) bekannt geworden ist. So schien der Titel der Veranstaltung „NachtUndNebel“ seit Jahren umstritten, auch wenn die Diskussion darum kaum öffentlich geführt wurde. Stellt sich die Frage, ob die Künstler und Neuköllner, die sich jährlich an „NachtUndNebel“ beteiligen und die vielen Besucher des jährlichen Events der deutschen Geschichte gegenüber einfach gleichgültig sind. Sind wir alle tatsächlich so wenig politisch, dass es notwendig ist sich in einer Stellungnahme vom Nationalsozialismus zu distanzieren? – Nutzen wir also die Gelegenheit zu einer offenen und kritischen Diskussion über die deutsche Geschichte und über unseren Umgang damit. Angesichts der jüngsten Neonazi‑ Übergriffe in Neukölln (siehe Tagesspiegel vom 20.12.2009 und vom 27.01.2010) erscheint die politische und künstlerische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinen Folgen dringend notwendig.

Eine Stellungnahme des Schillerpalais e. Ⅴ. zur Namensgebung der Veranstaltung „NachtUndNebel“ als pdf-Datei.

Neuköllner Geschichte

Klaus Bortoluzzi | 23. Februar 2010

Friedhof Columbiadamm – 200 Jahre Sterben für das Vaterland
Eine kritische Begehung mit Arndt Beck, Fotograf
21. März 2010, 11 Uhr

Seit fast 200 Jahren spiegelt der Friedhof Columbiadamm die Geschichte des soldatischen Sterbens für das Vaterland. …
Treff: Haupteingang Friedhof Columbiadamm. Dauer: ca. 2 Stunden. Preis: 5 €, ermäßigt: 3,50 €. Bitte anmelden: (030) 6809–2535

Von Erich Mühsam bis Hanno Günther. Gedenktafeln für Nazi-Gegner in der Hufeisensiedlung mit Ursula Bach, Politologin
28. März 2010, 15 Uhr

Vier Gedenktafeln und –steine in der Britzer Hufeisensiedlung erinnern an Menschen, die sich mit ihren gesellschaftlichen Ideen und ihrem politischen Handeln gegen den Nationalsozialismus stellten und deswegen vom NS-Regime mit dem Tode bedroht wurden. …
Treff: Parchimer Allee/Ecke Fritz-Reuter-Allee. Dauer: 2 Stunden. Preis: 5,- €, ermäßigt 3,50 €. Bitte anmelden: (030) 6809–2535.

Spuren jüdischen Lebens in Neukölln
Stadtteilführung mit Raymond Wolff (Historiker)
25. April 2010, 14 Uhr

Neukölln hatte 1933 etwa 3000 Bürger jüdischen Glaubens, die zum größten Teil genau so den ärmeren Schichten zugehörig waren, wie der Rest der Bevölkerung auch. …
Treff: Ganghoferstraße 3 (vor dem Stadtbad). Dauer ca. 2,5 Stunden. Preis: 5 €, ermäßigt: 3,50 €. Bitte anmelden: (030) 6809–2535

Weitere Infos: –> Museum Neukölln