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Kunst und Kultur im Reuterkiez

FRÜHLINGSERWACHEN

2010 Reset
Kunst weckt den Frühling im Reuterquartier am 20. und 21. März

Infos, Orte und Programm: ► ► ►

Frühlingserwachen 2010
Mai 2009
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Berlin ist nicht Hamburg!

Klaus Bortoluzzi | 25. Mai 2009

… und Neukölln nicht St. Pauli! Doch wie lange noch „kann die Situation in Nord-Neukölln vielleicht als eine Gentrifizierung im Wartestand bezeichnet werden“? (MieterEcho 324/Oktober 2007: Andrej Holm, „Endstation Neukölln“ oder „neuer Trendkiez“? Zwischen Rütlischule und Landwehrkanal wird darüber diskutiert, ob in Nord-Neukölln Gentrifizierung stattfindet)
Was den Reuterkiez möglicherweise erwartet, wird in dem Film „Empire St. Pauli – Von Perlenketten und Platzverweisen“ deutlich. Der von Irene Bude und Olaf Sobczak auf Mini-DV gedrehte und der GWA (Gemeinwesenarbeit) St. Pauli produzierte Film (D 2009, 90 Min.) zeigt die Auswirkungen der Gentrifizierung auf Hamburgs berühmtesten Stadtteil, der lange Zeit auch der ärmste war. „Die Leute raus – Mieten hoch – Bumm – ganz normal Kapitalismus oder wie sagt man …“
Der Film wurde erst kürzlich veröffentlicht und mit dem ersten Hamburger Dokumentarfilmpreis 2009 ausgezeichnet. Ausschnitte daraus gibt es bei YouTube. Eine DVD kann für 10 Euro plus 2 Euro Versand/Porto bestellt oder zur privaten/öffentlichen Aufführung in der dz. Büro-Galerie kostenfrei (gegen Pfand) ausgeliehen werden.

Informationen zur aktuellen Gentrifizierungs-Diskussion gibt es auf Andrej Holms „Gentrification Blog – Nachrichten zur Stärkung von Stadtteilmobilisierungen und Mieter/innenkämpfen“

Kunstdünger

Klaus Bortoluzzi | 19. Mai 2009

Kunstdünger

Richtiges Düngen verspricht gutes Wachstum und hohe Erträge. Die gemeinsamen Anstrengungen von Anwohnern, Vereinen und Kunst‑ und Kulturschaffenden für einen lebenswerten Kiez sollten sich lohnen. Wer sät, wird auch ernten! Aber wie so oft ist in Nord-Neukölln alles anders. Vor kurzem noch eine gewalttätige No-go-Area gilt der Reuterkiez heute als hipper Szene‑ und Trendbezirk. Besonders gerne werden dafür die Kunst‑ und Kulturschaffenden verantwortlich gemacht. Dabei sind sie mit die Ersten, die gehen müssen, wenn die Mieten steigen. Denn obwohl die Kultur‑ und Kreativwirtschaft die drittgrößte Branche Deutschlands ist, können die meisten Künstlerinnen kaum von ihrem Einkommen leben. Um so bemerkenswerter ist es mit welcher Dynamik und Innovationskraft Neukölln sie nun schon zum elften Mal für „48 Stunden“ in die größte Kunst‑ und Kulturlandschaft Berlins verwandeln.

Der Veranstaltungsflyer ist Ende Mai an mehr als 50 Kunst‑ und Kulturorten, Cafés, Bars, Restaurants im Reuterkiez erhältlich. Außerdem wird der Flyer in der Gastronomie und Geschäften der benachbarten Bezirke (”Gastro Süd“, „Shops Süd”) und in der Berliner „Kulturszene“ verteilt.

Der neue VERANSTALTUNGSFLYER der kunstreuter für Juni 2009 als pdf (ca. 250 kb)